Toninas Lohn ist in der Schweiz steuerpflichtig, dort wird die Quellensteuer abgezogen. Gleichzeitig hat Österreich als Wohnsitzstaat ein Besteuerungsrecht auf dasselbe Einkommen.
Österreich berechnet die Steuer nach dem österreichischen Tarif und zieht die bereits in der Schweiz bezahlte Steuer ab. Liegt die österreichische Steuer höher, zahlt Tonia die Differenz nach. Die genannten Beträge dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Die tatsächliche Belastung hängt von Absetzbeträgen und der persönlichen Situation ab, deshalb sollte Tonia das vom Beratungsteam von grenzgaengerinfo.at durchrechnen lassen.
Fazit
Als Grenzgänger aus Österreich in die Schweiz zahlst du die Quellensteuer dort, wo du arbeitest. Anders als bei Liechtenstein gibt es keinen pauschalen Satz, sondern den ordentlichen kantonalen Tarif.
Eine echte Doppelbesteuerung droht dir nicht, weil Österreich die Schweizer Steuer anrechnet. Du solltest aber eine Nachzahlung einplanen, falls die österreichische Steuer höher ausfällt.
Wichtig ist, dass du dein Schweizer Einkommen jedes Jahr in der Arbeitnehmerveranlagung angibst. Was netto übrig bleibt, hängt stark von deinem Kanton und deiner persönlichen Situation ab.
FAQ: Quellensteuer Schweiz für Grenzgänger aus Österreich